Für Unternehmer
Vermögensaufbau für Unternehmer
Wer selbstständig ist, baut die Firma auf und das Private nebenher. Das rächt sich nicht sofort, aber zuverlässig.
Das Muster, das ich immer wieder sehe
Das Geschäft läuft, der Umsatz stimmt, und jede freie Summe fließt zurück in den Betrieb, weil es dort nachweislich etwas bringt. Private Vorsorge wirkt dagegen wie Geld, das nichts tut. Das ist nachvollziehbar und bleibt trotzdem riskant: Wer sein ganzes Vermögen in einer einzigen Firma hat, setzt alles auf eine Karte.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Deshalb rede ich am Anfang nicht über Produkte. Ich frage zuerst, welcher Betrag bei Ihnen dauerhaft übrig ist.
Was wir üblicherweise durchgehen
- Trennung von Firma und privat. Was gehört wem, und was bliebe übrig, wenn der Betrieb morgen nichts mehr wert wäre?
- Der entbehrliche Betrag. Belastbar gerechnet, nicht optimistisch.
- Absicherung der Person. Wenn Sie ausfallen, fällt oft der Betrieb mit aus. Das ist der Punkt, an dem die meisten Lücken sitzen.
- Steuerliche Gestaltung im Rahmen dessen, was ich darf. Und ein klarer Hinweis, wann Ihr Steuerberater dazugehört.
- Der Ausstieg. Was passiert in zehn, fünfzehn Jahren mit dem Betrieb?
Zur Klarheit: Steuerberatung darf ich nicht leisten. Wo es steuerlich wird, arbeite ich mit Ihrem Steuerberater zusammen oder sage Ihnen, dass Sie ihn fragen sollten.
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Häufige Fragen
Ist meine Firma nicht meine Altersvorsorge?
Sie kann ein Teil davon sein. Sie ist aber nur dann etwas wert, wenn sich jemand findet, der sie kauft. Und das lässt sich nicht planen. Ein Vermögen, das zu 100 Prozent im eigenen Betrieb steckt, ist eine Wette auf einen einzigen Ausgang.
Ich brauche meine Liquidität im Unternehmen. Geht das überhaupt?
Deshalb steht am Anfang die Frage, welcher Betrag dauerhaft übrig ist. Nicht, welcher Betrag schön wäre. Lieber eine kleinere Rate, die zehn Jahre durchhält, als eine große, die nach acht Monaten pausiert.
Lohnt sich das noch, wenn ich Mitte 50 bin?
Die Zeiträume werden kürzer, die Möglichkeiten enger. Aber „zu spät“ gibt es selten. Was sich ändert, ist die Gewichtung zwischen Aufbau und Absicherung.
Ausführlich nachlesen: Altersvorsorge für Selbstständige Was zur geplanten Vorsorgepflicht ab 2027 bekannt ist und was noch nicht.
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